Rechtsanwälte Bruno Walter & Bernd Kahleyß

Ihre Kosten - unser Honorar

Gute, schnelle und zuverlässige anwaltliche Dienstleistung hat ihren Preis: Reden wir darüber!

Der Volksmund glaubt, dass jeder Weg zum Anwalt teuer ist. Wegen dieses Glaubens werden anwaltliche Dienstleistungen oftmals erst gar nicht oder vielfach zu spät in Anspruch genommen. Beides ist falsch.

Mit der Einführung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) hat ein seit langem fälliges Umdenken stattgefunden. Nach dem neuen Gesetz sollen die Rechtsanwälte bei mündlichem oder schriftlichem Rat auf eine Gebührenvereinbarung hinwirken. Wird dies unterlassen, „bestraft“ das RVG ab 01.07.2006 den Anwalt sogar. Denn dann kann er maximal eine Vergütung in Höhe von € 250,00 verlangen. Dies entspricht dem Betrag, den viele Kanzleien für eine einzige Arbeitsstunde verlangen. Kaum eine Beratung dürfte aber in nur einer Stunde abgeschlossen sein.

Das Honorargespräch ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil einer jeden ersten Beratung der WKW Rechtsanwälte in Erfurt. Auf diese Weise kommt es für keine Seite am Ende des Mandats zu bösen Überraschungen. Falls Sie Fragen zur Höhe und zur Berechnung des Honorars haben, können Sie diese jederzeit offen stellen.

Grundsätzlich gibt es drei Vergütungsmöglichkeiten:

  1. Die Vergütung nach den Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG)
  2. Die Vereinbarung eines Zeithonorars/Stundenhonorars
  3. Die Vereinbarung eines Pauschalhonorars

Zu den unterschiedlichen Vergütungsmöglichkeiten im Einzelnen:

Die Vergütung nach den Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG):

Ohne Honorarvereinbarung richten sich die Gebühren des Anwalts grundsätzlich in Abhängigkeit von dem Gegenstandswert des Mandats nach den im RVG vorgeschriebenen Gebührenbeträgen. Teilweise ordnet das Gesetz feste Gebührensätze, teilweise nur Gebührenrahmen an, bei denen der Anwalt die Gebühr im Einzelfall unter Berücksichtigung aller Umstände bestimmt.

Sollte es trotz aller außergerichtlichen Bemühungen zu einem Prozess kommen, müssen neben den Anwaltskosten auch die Gerichtskosten und Beweiskosten bei der Kostenkalkulation berücksichtigt werden. Diese Kosten hat der Unterliegende im Rechtsstreit zu tragen. Die Kosten der außergerichtlichen Vertretung wie auch das Prozesskostenrisiko können Sie mit dem Prozesskostenrechner berechnen.

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, müssen Sie wissen, dass diese jedenfalls im gerichtlichen Bereich grundsätzlich nur die gesetzlichen Gebühren nach dem RVG übernimmt.

Nach dem RVG wirken sich die Schwierigkeit der Angelegenheit und der zeitliche Aufwand für ein Mandat nur in ganz beschränktem Umfang auf die Höhe des Anwaltshonorars aus. Häufig besteht das Problem, dass der Gegenstandswert für ein Mandat, abgesehen von reinen Geldforderungen, nicht einfach zu ermitteln ist. Zudem wird der Gegenstandswert im Falle eines Rechtsstreites erst am Ende desselben vom Gericht festgelegt, so dass bis dahin keine verlässliche Kalkulationsgrundlage besteht. Das gesetzliche Gebührensystem ist schließlich im Gegensatz zu einer klaren vertraglichen Vereinbarung für einen Laien kaum zu verstehen. In der Regel profitieren daher beide Seiten von einer eindeutigen Honorarvereinbarung.

Die Vereinbarung eines Zeithonorars/Stundenhonorars:

Die Vereinbarung von Stundenhonoraren ist vielfach zweckmäßig und hat sich in der Praxis bewährt. Wir sind uns bewusst, dass die Vereinbarung eines Zeithonorars Ihr Vertrauen in eine ehrliche und faire Abrechnung voraussetzt. Dessen können Sie ausdrücklich versichert sein. Wenn dieses Vertrauen vorhanden ist, führt eine solche Abrechnungsart in der Regel zu der zufriedenstellendsten Zusammenarbeit für beide Seiten. Für uns hat diese Berechnungsweise den Vorteil, dass wir mit Sicherheit davon ausgehen können, dass unsere Arbeit am Ende nicht unrentabel sein wird. Für Sie als Mandant hat diese Form der Abrechnung den Vorteil, dass Sie insbesondere bei hohen Gegenstandswerten nicht mit unverhältnismäßigen Kosten belastet werden. Mandanten, die uns laufend mit ihrer Beratung beauftragen, können auf diese Weise das Kostenrisiko in kleineren und größeren Fällen in einem ausgewogenen Verhältnis halten.

Die Vereinbarung eines Pauschalhonorars:

Die Pauschalvergütung wird üblicherweise bei Mischkalkulationen gewählt, etwa um Ihnen von Anfang an Gewissheit über die maximal anfallenden Anwaltskosten zu geben oder um Ihnen entgegenzukommen, wenn wir von Ihrem Mandat auch noch in anderer Weise als durch Ihre Vergütung profitieren.

Im gewerblichen Bereich bieten wir den Abschluss von Pauschalberatungsverträgen an. Wir beraten Sie im Rahmen eines monatlichen Zeitkontingentes zu einer feststehenden Pauschale. Wird das Zeitkontingent überschritten, erfolgt - selbstverständlich nach Rücksprache mit Ihnen - eine stundenweise Abrechnung zu einem vorher festgelegten Stundensatz. Für Unternehmen bieten wir damit den Vorteil einer externen Rechtsabteilung zu klar kalkulierbaren monatlichen Kosten mit der Möglichkeit einer Anpassung im Bedarfsfall.

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